Psychosoziale
Betreuung
Die Psychosoziale Betreuung (PSB) bietet vielfältige Hilfen für Menschen, die opiatabhängig sind und eine medikamentengestützte Behandlung erhalten. Neben der medizinischen Versorgung durch Ärzt*innen unterstützt die PSB in fast allen Alltagsproblemen, angepasst an individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse.
Die Schwerpunkte sind:
- Vermittlung in Substitutionsprogramme
- Unterstützung bei administrativen Aufgaben
- Begleitung zu Behörden und Gerichten
- Vermittlung in Entgiftungs- und Therapieprogramme
- Thematisierung von Beigebrauch und Rückfällen
- Hilfe in Krisensituationen

Ziele der PSB
Die Ziele der psychosozialen Betreuung haben sich seit den ersten Methadon-Substitutionsbehandlungen im Wesentlichen nicht geändert.
Es besteht eine trägerübergreifende Einigkeit über diese Ziele, denen wir uns anschließen:
- Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes
- Sicherung der existenziellen Grundlagen
- Reduzierung der (Beschaffungs-)Kriminalität
- Verminderung von HIV- und Hepatitis-Neuinfektionen
- Reduzierung von Injektionen und „Needle-Sharing“
- Ausstieg aus der (Beschaffungs-)Prostitution
- Zuerst Verminderung, später Aufgabe des Beigebrauchs
- Radikale Senkung der Mortalitätsrate
- Distanzierung von der Drogenszene
- Abstinenzfördernde Maßnahmen
- Stabilisierung partnerschaftlicher Beziehungen
- (Re-)Integration in schulische und berufliche Ausbildungen
- (Re-)Integration in das Berufsleben
- Selbstständige Lebensführung ohne PSB

Sprechstunden in Arztpraxen
Ölbergpraxis - Dr. med. Achim Stein, Dr. med. Johannes Stein, Matthias Korn
Mittwochs, 08:30 - 09:30 Uhr
Küferstraße 10, 42105 Wuppertal
Praxis Frau Kring-Nühlen
Freitags, 11:00 - 12:00 Uhr
Uellendahlerstr. 27, 42107 Wuppertal
