Hinter dem Begriff „MOVE“ verbirgt sich ein Beratungskonzept zur „Motivierenden Kurzintervention“.
„MOVE“ bewährt sich überall dort, wo es darum geht, Menschen in ihrer Bereitschaft zur Verhaltensänderung zu fördern und zu unterstützen; ganz besonders hohen Stellenwert wird dem Ansatz von „MOVE“ in der Arbeit mit Drogen –konsumierenden Jugendlichen zugeschrieben.
Seit 5 Jahren bietet die Fachstelle für Suchtvorbeugung in Zusammenarbeit mit dem Städt. Ressort Kinder, Jugend und Familie deshalb „MOVE“ als 3-tägige zertifizierte Fortbildung Fachkräften aus Schule und Jugendarbeit, Jugend- und Drogenhilfe an.
Die TeilnehmerInnen werden von 2 ausgebildeten Präventionsfachkräften- unter Einbeziehung externer Referenten- in Grundprinzipien der „Motivierenden Kurzintervention“ eingeführt; sie lernen, dieses Beratungskonzept in ihre Arbeitspraxis vor Ort zu übertragen und deren Anwendbarkeit zu erproben.
Ansprechpartner ist Herr Rehbein.
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FreD steht als Abkürzung für eine Maßnahme zur Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten.
Das
8 Stunden umfassende Gruppenangebot des FreD-Kurses richtet sich in
erster Linie an die 14-21-jährigen Jugendlichen und Heranwachsenden,
die wegen ihres Cannabis-Konsums erstmalig polizeilich bzw.
strafrechtlich auffällig geworden sind.
Die potentiellen
Teilnehmer werden von der Jugendgerichtshilfe im Rahmen einer Auflage
für den FreD-Kurs zugewiesen. In einem Vorgespräch in der Fachstelle
wird geprüft, ob der Kurs für den Jugendlichen geeignet ist.
Der
FreD-Kurs findet an zwei Terminen im „Checkpoint“ statt; bei der
eingeschobenen erlebnispädagogischen Einheit von 3 Stunden im
Klettergarten machen die Teilnehmer die Erfahrung, wie es ist, sich zu
sichern oder gesichert zu werden.
Zum Abschluss des FreD-Kurses
erhalten die Absolventen eine Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass
sich der Teilnehmer ernsthaft mit den Themen und Konsequenzen seines
Konsums auseinander gesetzt hat.
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HALT- Hart Am LimiT- ist eine Antwort auf schädlichen Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen.
Halt bietet Kindern und Jugendlichen, die durch Komatrinken aufgefallen sind, sowie deren Eltern umfassende Beratung an.
Halt ist ein Kooperationsprojekt mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Helios-Kliniken Wuppertal.
Bevor
die Kinder/Jugendlichen mit ihren Eltern die Klinik verlassen, werden
sie vom klinikpersonal, -sprich meist von dem diensthabenden Arzt- dazu
motiviert, die von der Fachstelle für Suchtvorbeugung angebotene
Beratung wahrzunehmen.
Wir wollen Eltern durch Beratung darin unterstützen, HALT zu sagen und ihren Kindern HALT zu geben.
Im
so genannten „Risiko-check“, einem Einzel- oder
Gruppengesprächsangebot- sollen Kinder ihr Trinkverhalten reflektieren
und sensibilisiert werden für die Gefahren riskanten Alkoholkonsums.
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„Realize it“ ist ein Kurzinterventionsprogramm für
Cannabiskonsumenten, die missbräuchlich oder abhängig konsumieren, und
ihren Konsum einstellen bzw. reduzieren wollen; es richtet sich an die
Altersgruppe der 15-30-jährigen Konsumenten.
Das Programm ist
auf 10 Wochen angelegt und umfasst 5 Einzelsitzungen und 1
Gruppensitzung; Ausgangspunkt ist die Selbstbeobachtung des eigenen
Konsumverhaltens mit Hilfe eines Konsumtagebuches, -(in das eingetragen
wird, in welchen Situationen gekifft oder auch nicht gekifft wurde).Auf
dieser Grundlage werden die persönlichen Konsumziele formuliert und im
Verlauf des Prozesses überprüft und der Realität angepasst.
Die abschließende Gruppensitzung dient dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer.
Mit
„Realize it“ nimmt die Beratungsstelle/Fachstelle für Suchtvorbeugung
als eine von insgesamt bundesweit 140 Einrichtungen an der Umsetzung
dieses Cannabisprogramms teil, das vom Bundesamt für Gesundheit und dem
Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gefördert wird.
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